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Lexikon
Angora

diese Naturfaser, gewonnen aus den Haarfasern des Angorakaninchens hat gute Trageeigenschaften. Textilien aus diesem Material bedürfen besonders schonender Pflege.

Baumwolle

es handelt sich um eine sehr saugfähige Faser, welche bis zu 80% des Eigengewichtes an Feuchtigkeit speichert. Das macht das Gewebe so angenehm auf der Haut. Manko: Durch zu viel Speichern quillt die Faser auf und schließt die Gewebeporen; der Feuchtigkeitstransport ist unterbrochen, so bleibt der Schweiß auf der Haut, das Gewebe fühlt sich nass und klamm an. Das klassische und somit auch traditionelle Basismaterial für Strümpfe und Socken, gewonnen aus dem Samenhaaren der Baumwollpflanze aus der Familie der Malvengewächse.

Coolmax

Coolmax nimmt Abschied vom klammen Gefühl auf der Haut, durch das man nach dem Sport ins Frösteln gerät. Im Gegensatz zu Baumwolle ist Polyester grundsätzlich nicht in der Lage Feuchtigkeit zu speichern, sondern gibt sie an die Umgebung ab. Unter den Polyesterfasern wiederum ist Coolmax etwas Besonderes: Die Oberfläche der Faser ist ca. 25 % größer als üblich - und ist den anderen in Sachen Feuchtigkeitstransport deutlich voraus. DuPont produziert aus Coolmax-Fasern ein Garn mit einzigartiger Kapillarität (Bewegung von Flüssigkeit in Haarröhrchen), das für schnellstmöglichen Transport der Feuchtigkeit vom Körper ins Gewebe und in die Faserkanäle sorgt, damit kein direkter Kontakt mehr zur Haut besteht.

Coolmax Alta knit

ist ein weich fallendes Doppelgestrick mit den bewährten Coolmax-Eigenschaften. Innen leicht angeraut nimmt es die Feuchtigkeit vom Körper schnell auf und leitet sie an die glatte Außenseite weiter, wo sie verdunstet.

Elasthan

Elasthan (Spandex, Lycra) ist elastisch und bezeichnet alle Fasern, die zu 85% aus Polyurethan bestehen! Die Faser ist alterungs-, seewasser- und UV-beständig. Kommt in Stretchgeweben und Bündchen zum Einsatz und geht aus der Dehnung exakt in ihre ursprüngliche Form zurück.

Handgekettelte Spitze

ein Kettelfaden erfasst jede Masche am Strumpf und ist nicht einfach nur abgenäht. Eine handgekettelte Naht ist so fein dass kein störender Druck beim Tragen der Strümpfe entsteht.

Lycra

ist ein geschützter Markenname für Elasthanfasern der Firma DuPont. Elasthanfasern sind bis zu 85% aus Polyurethan und werden meist mit anderen Faserrohstoffen gemischt. Ihr Anteil sorgt bei Geweben und Maschenwaren für dauerhafte Elastizität ohne Ausleiern.
Lycra warm
Die warme Version des Gewebes ist innen aufgeraut, so dass ein flauschiger Flor entsteht, der für Isolation sorgt. Zusammensetzung: 80% Nylon und 20% Lycra. Außen sind Leggings aus Lycra Warm aerodynamisch glatt. Die Elastizität bewirkt, dass bei jeder Bewegung direkter Kontakt zur Haut besteht.

Nylon

ist ein genereller Sammelbegriff für Polyamide. Nylon hat von allen gängigen Textilfasern die höchste Reiß- und Scheuerfestigkeit. Der Schmelzpunkt liegt bei 250°C, und die Faser nimmt ca. 4% des Eigengewichts an Wasser auf. Spezifisches Gewicht 1,14 g/cm3. Am stärksten verbreitet ist Cordura-Nylon von DuPont. Es wird in unterschiedlichen Qualitäten, aus besonders kräftigem Garn gewebt und ist sehr scheuerfest. 1000D Cordura plus ist heute das gängigste Material, es ist sehr abriebfest. "Plus" besagt, dass es doppelt so viele Filamente pro Faden hat wie herkömmliches Cordura-Nylon. 500er Cordura ist etwas feiner, weicher und leichter als 1000er und aufgrund der Gewebestruktur besser zu beschichten. Insgesamt hat Cordura eine textile Optik und sieht edler aus als herkömmliches (glattes, glänzendes) Nylon.

Outlast

Der Grundstoff dieses Wunderwerkes sind microthermische Kapseln, die direkt in den Fasern sitzen. Steigt die Körpertemperatur, verändert sich ihr Aggregatzustand dahingehend, dass sie in der Lage sind, Wärme zu speichern. Sinkt die Körpertemperatur, verfestigen sich die Kugeln und geben die Wärme wieder ab (bei Eis ist es ähnlich). Also verpufft die vom Körper aufgewendete Energie (erzeugte Wärme) nicht einfach in die Umgebung, sondern wird in den Outlast-Speicher übertragen, von dem der Körper bei Bedarf zehren kann. Acrylchemiefaser, bei der in die Faser eingelagerte mikrothermische Materialien sorgen für Temperaturregulierung.

Polyacryl

ist die Bezeichnung für Fasern aus linearen Makromolekülen, deren Kette aus mehr als 85 Gewichtsprozent Acrylnitril aufgebaut wird. Acrylendlosfäden und fasern, hergestellt durch Polymerisation. Polyacrylfäden sind elastisch, knitterfest und grifffest. Die Socken und Strümpfe haben einen Wollähnlichen Griff.

Polyamid

Polyamid ist eine synthetische Chemiefaser. Sie ist sehr reißfest, knitterarm und scheuerbeständig. Außerdem nimmt sie kaum Feuchtigkeit auf. Bei Bekleidung wird Polyamid unter anderem eingesetzt, weil die Textilien sehr schnell trocknen und gleichzeitig sehr robust sind. Oft wird Polyamid in Kombination mit anderen Fasern verwendet. Hierdurch lassen sich die Eigenschaften von beispielsweise Baumwolle (hoher Tragekomfort, weniger Geruchsentstehung) oder Polyester (noch geringere Wasseraufname) mit denen von Polyamid verbinden. Diese Mischgewebe sind inzwischen sehr verbreitet.

Polyester

Es gibt entsetzlich viel unterschiedliche Polyester, die keineswegs identische Eigenschaften haben. Manche elektrisieren stark, andere nehmen Gerüche intensiv auf etc. Was an qualitativ hochwertigem Material im Outdoorbereich verwendet wird.
Polyester ist reißfest, leicht und nimmt nahezu keine Feuchtigkeit auf. Ein Manko ist die hohe statische Aufladung bei Trockenheit, wodurch es relativ schmutzempfindlich wird. Exakt bezeichnet gibt es zwei Arten von Polyester: Kodel und Terylen Kodel, ist fast so leicht wie Nylon: spezifisches Gewicht 1,22 g/cm3; Schmelzpunkt: 292°C. Das geringe Gewicht qualifiziert Kodel als erstklassiges Füllmaterial für Bekleidung (pflegeleichter als andere Synthetics). Terylen ist etwas schwerer als Kodel, dafür reißfester. Polyester bietet eine ausgewogene Relation zwischen Isolation, Feuchtigkeitstransport, Reiß- und Scheuerfestigkeit und ist daher derzeit die am häufigsten verarbeitete Faser.

Rosso-Naht

eine wulstige Naht an der Sockenspitze. Im Gegensatz zur gekettelten Spitze wird bei der Rosso-Naht nicht jede Masche der Socke beim Vernähen erfasst.

Tactel

Gewebe aus Tactel-Fasern sind Baumwolle auf den ersten Griff täuschend ähnlich und das macht vielen die Faser sehr sympathisch. DuPont gewinnt das Garn aus unendlich vielen, mikrofeinen Polyamid-Filamenten (Endlosfasern), deren Beschaffenheit variiert und für verschiedene Zwecke gezielt eingesetzt wird.

Tactel Ispira

ist eine recht neue Version und der erste elastische Tactel-Stoff. Die Erläuterung findet sich im Mikrobereich: DuPont ist es in filigraner Kleinarbeit gelungen, zwei Polymere (basierend auf Standard-Nylon) in einem Filament zusammenzubringen; bi-component technology. Elastizität bedeutet Bewegungsfreiheit, die bei aktiven Touren, Wanderungen und Klettereien für den Tragekomfort maßgeblich sind.

Viscose

(engl. Rayon) wird aus Zellstoffmasse chemisch aufbereitet und zählt fachlich zu den (zellulosischen) Chemiefasern. Obwohl es nicht zutrifft, wird sie oft als reine Naturfaser angeboten! Polyester & Co. wird sie beigemischt, um den Kunstfasergeweben ihren künstlichen Charakter zu nehmen. Als Viskose bezeichnet man eine Chemiefaser mit seidigem Glanz, weichem Griff und guter Wasseraufnahmefähigkeit. Diese Eigenschaften macht die Viskosefaser für die Textilindustrie zu einem beliebten Material.

Wolle

Wolle gewinnt man aus den Fasern von Schafen, Kamelen, Kaninchen, Ziegen die sich zum Verspinnen und Weben eignen. Die Merinowolle, das Haarkleid des Merinoschafes, ist in der Strumpf - Strickerei die am häufigsten verarbeitet Faser für hochwertige Artikel. Eigenschaften von Wolle:
extrem Strapazierbar
sehr langlebig
atmungsaktiv
Verbreitete Beimischung zur Wolle sind in der Strumpfstrickindustrie Baumwolle, Chemiefasern und Seide. Hinzufügen von Elasthanen sorgen für einen perfekten Sitz.
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